Pristiophoriformes

Pristiophoriformes

In dieser Ordnung gibt es nur eine einzige Familie. Die fünf Arten teilen sich auf die beiden Gattungen Pristiophorus und Pliotrema auf.

Diese Haie sind für den Menschen praktisch harmlos. Ähnlich den Sägefischen (Pristidae) haben sie eine typische Kopfform: Ein langes, flaches Rostrum mit seitlichen Fortsätzen, die an die Zähne einer Säge erinnern. Die Fortsätze sind dünn, spitz und scharf. Die Gestalt der oberen Körperregion erinnert an die anderer Haie. Der Bauch wirkt allerdings flacher, was auf die bodennahe Lebensweise zurückzuführen ist.

Eine Afterflosse fehlt. Diese Haie haben zwei Rückenflossen, der Schwanz trägt einen breiten oberen Lappen. Vor den Nasenöffnungen am Rostrum sitzen ein Paar lange Barteln. Mit seinen schmalen und spitzen Zähnen fängt der Hai kleine Fische und Krustentiere. Mithilfe der Barteln wird die Beute zwischen dem Sediment und den Algen am Grund ausgemacht und vermutlich mit dem Rostrum ausgegraben und betäubt.

Es gibt es eine Art, Pliotrema warreni, die aufgrund ihrer sechs Kiemenspalten eigentlich zu den Hexanchiformes zählen würde.

Pristiophoriformes Schaubild

Besonders deutlich erkennt man hier das lange Rostrum der Pristiophoriformes. Am Rand befinden sich Fortsätze, die den Zähnen einer Säge ähneln. Unmittelbar vor den Nasenöffnungen liegen zwei lange Barteln, die dicht mit Sinneszellen bedeckt sind und Tast- oder Geschmacksfunktionen haben.
© by Angelo Mojetta